News · 15. August 2026
Waldbrand im Hürtgenwald: Campingplatz bietet Betroffenen Zuflucht

Foto: Kreis Düren
Mitte August 2026 hielt der größte Waldbrand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen die Region in Atem. Im Hürtgenwald mussten Menschen ihre Häuser verlassen, der Ort Gey wurde evakuiert und die B399 zwischen Großhau und Gey zeitweise gesperrt.

Obwohl mitten in den Sommerferien und in der Hauptsaison – der Platz war nahezu ausgebucht – bot der Campingplatz Hetzingen kurzerhand Hilfe an: In begrenztem Umfang bestand die Möglichkeit, Menschen aus Gey unterzubringen. Wer keine andere Unterkunft hatte, konnte zum Duschen und für die Toilette vorbeikommen, es gab Getränke, und die Gaststätte Hetzinger Stüffgen sowie das Miracoli in Nideggen hatten zumindest am Spätnachmittag geöffnet.
Die Resonanz war überwältigend: Hunderte Menschen reagierten auf den Aufruf, teilten ihn und bedankten sich für diese Geste des Zusammenhalts.
Und tatsächlich fanden in dieser schwierigen Zeit Menschen aus Gey und den umliegenden Ortschaften bei uns Zuflucht. Wenige Tage später, am 21. August, gab die Gemeinde Hürtgenwald Entwarnung: Der Brand war gelöscht, die Sperrungen wurden aufgehoben und die Evakuierung von Gey beendet.
Unser besonderer Dank gilt allen Einsatz- und Hilfskräften, die diese Katastrophe bewältigt haben – den Feuerwehren, dem THW, der Bundeswehr, den Rettungsdiensten, der Polizei und der Landwirtschaft sowie den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ihr Einsatz hat Schlimmeres verhindert.



